KLIENTENZENTRIERTE
STRUKTUR­
AUFSTELLUNGEN

Systemaufstellungen machen es möglich, Strukturen in Systemen sichtbar zu machen. Als Systeme bezeichnen wir dabei die jeweiligen Zusammenhänge und Dynamiken, in denen wir als Menschen in verschiedenen Kontexten leben und in die wir eingebunden sind. Sie bestehen aus Personen, Erlebnissen, Orten, Erwartungen und vielem mehr…

Aufstellungen helfen uns, diese Dynamiken, Beziehungsmuster und oft unbewussten Abhängigkeiten innerhalb eines Sinnzusammenhangs oder Anliegens aufzudecken und sichtbar zu machen. Damit werden sie veränder- und wandelbar. Hilfreiche Veränderungsprozesse können aktiv und selbstbestimmt in Gang gebracht werden.

Über Aufstellungen können neue Verstehenshorizonte für jedes soziale Miteinander eröffnet werden. Sie sind ein kräftiges Werkzeug in der systemischen Arbeit und ergänzen weitere Methoden, die wir in unserer Beratung und im Coaching anwenden.

Systemaufstellungen, wie wir sie nutzen, sind ein Handwerk. Sie sind transparent, bodenständig, lösungsorientiert und klientenzentriert. Dabei arbeiten wir mit einer aus dem Institut für Systemik, Weiterbildung und Therapie (iswt, Hannover) entwickelten Erweiterung der systemischen Strukturaufstellungen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd vom Syst(R)-Institut in München. 

HALTUNG MACHT DEN UNTERSCHIED

transparent – bodenständig – klientenzentriert

Ein Eckpfeiler unserer Arbeit ist zum einen, dass unsere Aufstellungen nach einer klaren Grammatik und nach bestimmten Regeln funktionieren und ablaufen. Diese machen uns ein sicheres, bodenständiges, transparentes und sauberes Arbeiten möglich und stellen uns viele Handlungs­optionen und Interventionen zu Verfügung. Diese Grammatik ist vor allem im Syst(R)-Instituts in München entwickelt worden.

“Über Systemaufstellungen werden neue Verstehens­horizonte eröffnet. Die Strukturen, die unser Leben in verschiedenen Kontexten organisieren, werden sichtbar gemacht.

Welcher Bereich des Lebens dabei in der System­aufstellung angeschaut wird, hängt davon ab, welches Veränderungs­anliegen jemand mitbringt. Das Veränderungs­anliegen bestimmt, welche Parameter eine Rolle spielen, die für die Veränderung relevant sind.”

Zum anderen stehen bei uns die Klient*innen mit Ihren Anliegen und Geschichten im Mittelpunkt. Als Klient*in behalten Sie also immer die Kontrolle über Ablauf, Richtung und Tiefe des Prozesses. Als Auf­stellungs­leiter*in leiten wir die technischen Aspekte und sind Ihrem Anliegen ein guter Gastgeber. Dazu bringen wir uns mit unserer Kompetenz ein und bieten Ihnen Hypothesen und Sicht­weisen an. Sie entscheiden dabei, was hilfreich für Sie ist. 

Für eine gute und ver­antwortungs­volle Arbeit betten wir darüber hinaus jede Auf­stellung in einen beratenden Prozess ein, der sich mindestens auf ein Vor- und ein Nachgespräch bezieht, falls Sie nicht bereits bei uns in Begleitung sind. Das ist das Mindeste, das wir für Sie tun können. 

“Über Systemaufstellungen werden neue Verstehens­horizonte eröffnet. Die Strukturen, die unser Leben in verschiedenen Kontexten organisieren, werden sichtbar gemacht.

Welcher Bereich des Lebens dabei in der System­aufstellung angeschaut wird, hängt davon ab, welches Veränderungs­anliegen jemand mitbringt. Das Veränderungs­anliegen bestimmt, welche Parameter eine Rolle spielen, die für die Veränderung relevant sind.”

Die wichtigsten Fragen…

Die wichtigsten Fragen…

Unsere Quellen

Den Ansatz der klientenzentrierten Strukturaufstellungen haben wir im Institut für Systemik, Weiterbildung und Therapie von Karin und Christopher Bodirsky erlernt und erarbeitet. Er steht in der Tradition der Hypnosystemik von Gunter Schmidt sowie der Strukturaufstellungen des Syst(R)-Instituts in München, die sich wiederum stark auf die Skulpturarbeit von Virginia Satir, die Ericksonsche Hypnotherapie, sowie auf die lösungsfokussierte Methodik und Haltung der Schule von Milwaukee, namentlich Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, beziehen. 

Übergreifend sind uns die Systemtheorie Luhmanns, die Formentheorie von Spencer Brown sowie die Theorie U von Scharmer ständige philosophische Begleiter. Über sie entwickeln wir unser Konzept stetig weiter und nutzen sie, um unser Vorgehen systematisch zu reflektieren.

Was heißt klienten­zentriert?

Uns leitet zu jeder Zeit der Aufstellung eine systemisch-humanistische Einstellung, die wir (in Anlehnung an Carl Rogers) als klientenzentriert bezeichnen. Jegliches Handeln einer Person wird als sinnhaft vor dem eigenen Sinnhorizont verstanden und dadurch nicht moralisch bewertet.

Klientenzentrierung bedeutet auch, dass ausdrücklich nichts in der Aufstellung geschieht, was Klient*innen nicht möchten. Wir sind während der Aufstellung im ständigen Dialog mit unseren Klient*innen und machen die Handlungsschritte in der Aufstellung von Moment zu Moment transparent. Neu gewonnene Informationen werden dialogisch geteilt und miteinander abgeglichen. Behutsam stellen wir uns auf die Eigenzeit der Klient*innen ein, die notwendig ist, damit sie dem Aufstellungsprozess Schritt für Schritt folgen können.

Wir sind der Überzeugung, dass es dadurch möglich wird, dass Klient*innen zu mehr Selbstbestimmung und Entwicklung zu freiem Willen gelangen können. Individuelle Möglichkeitsräume erweitern sich. Und wir begleiten diesen Prozess.

Was sind Struktur­aufstellungen?

“Die Systemischen Strukturaufstellungen (SySt®) sind von Insa Sparrer und Matthais Varga von Kibéd als systemisch-konstruktivistischer Ansatz entwickelt und in den lösungsfokussierten Ansatz der Schule von Milwaukee eingebettet worden. Wir verstehen Systemischen Strukturaufstellungen als Interventionssystem und Sprache, mit deren Hilfe Systeme im Raum mit Personen als RepräsentantInnen für Teile des Systems dargestellt werden können.

Ziel einer solchen räumlichen Abbildung ist es, das betrachtete System zu veranschaulichen, zu untersuchen und in gewünschte Richtungen zu verändern. SySt können in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden: in der Therapie, Beratung, Mediation, Supervision zur Förderung von Lernprozessen, in Forschung und Kunst.

Da die SySt eine Sprache sind, kann mit ihnen im Prinzip alles sprachlich Ausdrückbare symbolisiert werden, solange die Grammatik dieser Sprache berücksichtigt wird. Insbesondere der Aufbau eines grammatischen Regelsystems und die lösungsfokussierte Haltung unterscheiden diesen Ansatz von anderen Formen der Aufstellungen.”

Auszug aus: Systemische Strukturaufstellungen – Insa Sparrer – Carl-Auer-Verlag 2016

Wie läuft das ab?

Für eine gute und verantwortungsvolle Arbeit betten wir darüber hinaus jede Aufstellung in einen beratenden Prozess ein, der sich mindestens auf ein Vor- und ein Nachgespräch bezieht, falls Sie nicht bereits bei uns in Begleitung sind. Das ist das Mindeste, das wir für Sie tun können. 

In einem separaten Vorgespräch lernen wir uns kennen und klären mit Ihnen Ihr Veränderungsanliegen. Oft fertigen wir ein Genogramm an, um bereits mit ersten Schritten in die Lösungsorientierung zu gehen.

Aufstellung: Wir bieten Ihnen Aufstellungsabende an, an denen 1  bis 3 Klient*innen ihre Anliegen bearbeiten.  An Aufstellungswochenenden werden Anliegen von 4 bis 8 Klient*innen aufgestellt. Klient*innen haben die Möglichkeit, auch als Repräsentanten an den Aufstellungen der anderen teilzunehmen. Dies wird oftmals als eine sehr bereichernde Erfahrung empfunden.

Nach einer Aufstellung erfolgt regulär nach 4 bis 6 Wochen ein Nachgespräch, bei Bedarf auch früher. Im Kern des Nachgesprächs wird gefragt:

  • Was hat sich verändert?
  • Gibt es noch etwas, was aus der Aufstellung Klärung bedarf? 
  • Gibt es etwas, an dem Sie für sich allein oder mit uns gemeinsam weiter arbeiten möchten?

Warum funktioniert das?

coming soon. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. 

Warum Haltung wichtig ist.

Wir glauben, dass die Haltung im Beratungsprozess elementar ist. Für Sie als Klient*in, für uns selbst und natürlich für den Prozess. Für den Erfolg und die Sicherheit in der systemischen Arbeit ist sie ausschlaggebend und macht einen Unterschied.

Es gibt in der Aufstellungswelt verschiedene Haltungen und Verständnisse, die wir nicht immer mittragen können. Auf unseren Seiten erfahren Sie, was unsere Haltung ausmacht und wie sich das in unserer konkreten Arbeit auswirkt. Unsere Verbände, Wertesiegel und Supervisionen sollen uns immer wieder daran erinnern und ins Zentrum rücken, was wichtig ist: Sie, Ihre Anliegen und Ihr Wohlbefinden. 

Unsere Haltung zeichnet sich vor allem dadurch aus, 

  • jede*n Klient*in als wertvoll, einmalig und selbstbestimmt zu betrachten und willkommen zu heißen.
  • zu versuchen, die Klienten wirklich zu verstehen und zu akzeptieren wie sie sind.
  • den Klient*innen einen sicheren Rahmen zu geben und für sie und mit ihnen zu arbeiten,
  • der Überzeugung zu sein, dass die Klient*innen Experten Ihres Leben sind und auf Augenhöhe zu agieren.
  • Hypothesen zu formulieren, die die Klient*innen annehmen können, oder auch nicht, und keine absoluten Aussagen zu treffen.
  • auf Wertungen und Beurteilungen zu verzichten.
  • transparent, bodenständig und lösungsorientiert zu arbeiten.

Was kann ein Anliegen sein?

coming soon. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an. 

Abgrenzung zu anderen Aufstellungs­arten

In den letzten Jahrzehnten haben sich verschiedene Varianten der Aufstellungsarbeit entwickelt. Aufstellungen können mit unterschiedlichen Haltungen, Settings, Leitungsverständnissen und Methoden/Techniken durchgeführt werden.

Klassisch werden Aufstellungsverfahren oft immer noch mit dem Namen Bert Hellinger und seinen Familienaufstellungen in Verbindung gebracht.

Durch ihn ist die Aufstellungsarbeit seinerzeit durch die Verknüpfung mit anderen Ansätzen und Methoden weiter entwickelt und vorangetrieben worden. Ein Verdienst, von dem wir heute noch, profitieren – besonders im Bereich der Familienaufstellungen.

Bezogen auf die Haltung des Aufstellungsleiters sind wir jedoch ausdrücklich anderer Meinung. Sowohl Hellingers Haltung und Verantwortung gegenüber den Klienten und Repräsentanten als auch sein Selbstverständnis als Leiter und der Art und Weise der Auftragsklärung und des Ergebnisses der Aufstellung gehen konträr zu unseren Überzeugungen. 

Unsere Haltung zeichnet sich vor allem dadurch aus, 

  • jede*n Klient*in als wertvoll, einmalig und selbstbestimmt zu betrachten und willkommen zu heißen.
  • zu versuchen, die Klienten wirklich zu verstehen und zu akzeptieren wie sie sind.
  • den Klient*innen einen sicheren Rahmen zu geben und für sie und mit ihnen zu arbeiten,
  • der Überzeugung zu sein, dass die Klient*innen Experten Ihres Leben sind und auf Augenhöhe zu agieren.
  • Hypothesen zu formulieren, die die Klient*innen annehmen können, oder auch nicht, und keine absoluten Aussagen zu treffen.
  • auf Wertungen und Beurteilungen zu verzichten.
  • transparent, bodenständig und lösungsorientiert zu arbeiten.

    Was kostet das?

    Coming soon. Bitte sprechen Sie uns einfach an. 

    Wer leitet die Aufstellung?

    Wir sind beide Aufstellungsleiter*innen. Bei Aufstellungsabenden und -Wochenenden werden wir beide Aufstellungen leiten, je nach Anliegen, und wenn es passend ist, auch im Tandem. Prinzipiell leitet die oder derjenige von uns die Aufstellung, bei dem Sie auch in Begleitung sind. Sind Sie noch nicht in Begleitung, können Sie überlegen. zu wem Sie gehen wollen. Neben dem persönlichen “Geschmack” kann hier allerdings auch eine fachliche Gewichtung sinnvoll sein. Gerne können wir gemeinsam überlegen, was für Sie das Beste ist. 

    Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen, Interesse oder ein Anliegen haben. Wir freuen uns auf eine Mail oder einen Anruf. 

    Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen, Interesse oder ein Anliegen haben. Wir freuen uns auf eine Mail oder einen Anruf. 

     

    SICHTBARKEITEN

    Unsere Räume für Systemisches

    Gödringer Straße 10a
    31157 Sarstedt 

    Unsere Nummern

    Beate Cyrus: 05066 / 6972234
    Andreas Fuhrmann: 05066 / 6972235

    Unsere E-Mails

    Beate.Cyrus@sichtbarkeiten.net
    Andreas.Fuhrmann@sichtbarkeiten.net